Biografie:                                        

 

Biografie/Ausbildung:  
Nach einer Ausbildung zur Fotografin machte ich das Abitur am Abendgymnasium Münster und anschließend studierte ich Diplom-Psychologie an der Universität Münster von 1983 bis 1987 mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie. Kurzzeitig war ich tätig als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Psychologie, Uni Münster. Bis Ende 1991 war ich als Diplom-Psychologin in einer teilstationären Einrichtung für junge drogenabhängige Erwachsene in Hagen angestellt. Ab 1992 war ich als Psychotherapeutin in Castrop-Rauxel niedergelassen,   seit Ende 2016 in Meldorf / Dithmarschen.

 

 

Schwerpunktmäßig arbeite ich als Psychotherapeutin. Die Kassenzulassung habe ich für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, für Erwachsene, für Einzelpsychotherapie.

Weitere Tätigkeiten bestehen bzw. bestanden als Lehrbeauftragte an der Evangelischen Fachhochschule Bochum sowie an einer Ausbildungseinrichtung für Krankenpflegekräfte in Münster, als Supervisorin insbesondere in sozialen Einrichtungen, z.B. Kinderheimen, als Gruppentherapeutin in Psychodrama.

 

Neben der fachlichen Fundierung in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie habe ich mich umfassend fortgebildet in:

Psychodrama (Psychodrama-Institut Überlingen)

Supervision (BDP)

Traumatherapie (PITT nach Luise Reddemann)

Hypnotherapie (Milton Erikson Institut)

Ego-State-Therapie (nach Walton & Walton)

EMI und EMDR

 

Einen regelrechten Schwerpunkt zur Behandlung von bestimmten psychischen Erkrankungen habe ich nicht. Häufig auftretende psychische Erkankungen wie Depressionen, Angststörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, psychosomatische Erkrankungen werden natürlich auch häufiger von mir behandelt.

 

 

  • Meine Einstellung und Philosophie in Bezug auf die Durchführung von Psychotherapien:

 

Jede Psychotherapie ist so individuell wie die Menschen, die eine Psychotherapie beginnen. Es geht darum, in der Psychotherapie einen eigenen (individuellen) Weg der Gesundung zu finden. Tipps und Ratschläge werden von mir eher selten gegeben. Die Lösungen befinden sich in der Patientin und in ihren Ressourcen und Fähigkeiten. Manchmal sind diese verschüttet, schwerer zugänglich und müssen neu entdeckt oder entwickelt werden. Im tiefenpsychologischen Sinne ist es dafür oft erforderlich, die inneren Konflikte und Ambivalenzen (innere Zwiespältigkeiten) zu erkunden und den Sinn zu verstehen. Dabei geht es oft um die Fragen: Wie bin ich so geworden wie ich bin, was hat mich zu dem Menschen gemacht der ich bin. Warum habe ich diese oder jene Weisen gewählt zu leben, welchen Sinn hat das gemacht. Und: Warum funktioniert das jetzt nicht mehr so gut, was hat mich gerade jetzt an eine Grenze gebracht. Was gebe ich auf, wenn ich es ändere. Was gewinne ich.

 

Patientin und Psychotherapeutin arbeiten hier vertrauensvoll zusammen. Psychische Störungen zeigen sich in der Regel in Beziehungen zu anderen Menschen.  Auch die therapeutische Beziehung ist eine solche Beziehung in der sich die Probleme zeigen können. Im besten Fall stellt sich darüber bei dem Patienten eine Verbesserung in seinen Beziehungen ein.  Manchmal gibt es aber auch hier Irritationen oder Vertrauenskrisen. Wichtig ist für mich, dies nach Möglichkeit in direktem Kontakt zu klären. Diese Klärung bietet immer eine Chance, auch wenn dann die Therapie unter Umständen nicht fortgeführt wird, was allerdings sehr selten ist.  

Meine Rolle in dem therapeutischen Prozess der Patientin sehe ich so: Ich kann die Patientin anregen, über bestimmte Dinge nachzudenken, kann ihr Angebote zur Selbsterkundung machen, kann mit ihr zusammen verstehen lernen, Konflikte herausarbeiten, kann ihr helfen alles zu sortieren, zu klären, kann sie auf ihrem Weg begleiten, auch mit ihr Zweifel und Rückschläge aushalten, bis sie selbst sicherer ist.